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Suchbegriff: Maßnahmen der Zentralbank

Das beschleunigte Lohnwachstum in Japan schafft Bedingungen, die eine mögliche kurzfristige Zinserhöhung durch die Zentralbank begünstigen. Der Monetary Policy Radar der Financial Times bietet Expertenanalysen zu Wirtschaftsindikatoren und den Auswirkungen der Zentralbankpolitik auf Anleger.
US-Finanzminister Scott Bessent prognostiziert unter dem designierten Chef Kevin Warsh keine rasche Verringerung der Bilanzsumme der Federal Reserve und betont dabei die Unabhängigkeit und einen vorsichtigen Ansatz, der angesichts der Sorgen um die Finanzstabilität im Widerspruch zu den Forderungen von Präsident Trump nach niedrigeren Hypothekenzinsen stehen könnte.
Der deutsche DAX-Index dürfte sich nach der Erholung an der Wall Street weiter stabilisieren, wobei positive Signale vom japanischen Aktienmarkt nach dem Wahlsieg zu verzeichnen sind. Allerdings bleiben wirtschaftliche Bedenken hinsichtlich KI-Investitionen und geopolitische Spannungen weiterhin als Gegenwind bestehen. Wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA und die laufende Unternehmensberichtssaison werden die Richtung vorgeben, während die Ölpreise angesichts der nachlassenden Spannungen im Nahen Osten sinken.
Der Gouverneur der South African Reserve Bank, Lesetja Kganyago, warnt davor, dass Stablecoins erhebliche Risiken für die Finanzstabilität darstellen und „zerbrechen“ könnten, und betont dabei seine Bedenken hinsichtlich ihrer strukturellen Solidität und ihres Potenzials, Devisenkontrollen zu umgehen. Der Bericht der Zentralbank für 2025 stellte eine rasche Verbreitung von Kryptowährungen in Südafrika mit 7,8 Millionen Nutzern und wachsenden Handelsvolumina für Stablecoins fest und unterstrich die Notwendigkeit strengerer regulatorischer Rahmenbedingungen, um systemische Risiken zu verhindern.
Der Ökonom Peter Bofinger kritisiert das Projekt der Europäischen Zentralbank zum digitalen Euro scharf und argumentiert, dass es unnötigerweise mit den Geschäftsbanken konkurriere und keine klaren Vorteile für die Verbraucher biete. Im Gegensatz dazu verteidigt EZB-Architekt Ulrich Bindseil die Initiative als notwendig für die europäische Souveränität im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs gegenüber dominanten US-Unternehmen. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob die EZB sowohl die Infrastruktur als auch die Währung aufbauen sollte, wobei Bofinger stattdessen private Lösungen wie die Schweizer App Twint bevorzugt.
Der Artikel analysiert die unterschiedliche Entwicklung der Währungen der ASEAN-Staaten: Der thailändische Baht und der malaysische Ringgit legten aufgrund günstiger Investitionsströme und begrenzter Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken zu, während die indonesische Rupiah und der philippinische Peso aufgrund politischer Herausforderungen an Wert verloren. Für 2026 wird mit anhaltenden Turbulenzen gerechnet.
US-Finanzminister Scott Bessent erwartet einen schrittweisen Ansatz zur Reduzierung der Bilanzsumme der Federal Reserve und rechnet mit mindestens einem Jahr der Beratung unter dem designierten Fed-Chef Kevin Warsh. Die Bilanzsumme der Fed, die 2022 einen Höchststand von 9 Billionen US-Dollar erreichte und durch quantitative Straffung bis Ende 2025 auf 6,6 Billionen US-Dollar gesunken war, verzeichnete kürzlich erneute Käufe von kurzfristigen Anleihen, um die Liquidität aufrechtzuerhalten. Warsh, der in der Vergangenheit ein Kritiker großer Anleihebestände war, wird voraussichtlich unabhängig handeln, trotz möglicher Konflikte mit den Forderungen von Präsident Trump nach niedrigeren Hypothekenzinsen.
Der Artikel analysiert die Herausforderungen für die US-Geldpolitik und hinterfragt, ob die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden trotz seiner Kritik an der „lockeren Geldpolitik” zu bedeutenden Veränderungen führen wird. Er argumentiert, dass die jahrzehntelange Abhängigkeit vom „Fed Put” es Politikern ermöglicht hat, schwierige finanzpolitische Entscheidungen zu vermeiden, was zu steigenden Schulden, einer fragwürdigen Wirksamkeit der quantitativen Lockerung und verstärkten Boom-Bust-Zyklen geführt hat. Der Artikel äußert Skepsis gegenüber Trumps Steuersenkungen und Ausgabenplänen und weist darauf hin, dass diese die Inflationsrisiken verschärfen könnten, ohne die strukturellen Wirtschaftsprobleme anzugehen.
Der Artikel untersucht, wie längere Phasen wirtschaftlicher Expansion ohne Rezessionen zwar unmittelbare wirtschaftliche Probleme verringern, aber auch versteckte Risiken mit sich bringen können, darunter Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität, Fehlallokationen von Ressourcen, geringeres Produktivitätswachstum und eingeschränkte politische Flexibilität für künftige Schocks. Er analysiert historische Muster, die seit den 1980er Jahren weniger, aber längere Konjunkturzyklen zeigen, die durch politische Interventionen und strukturelle wirtschaftliche Veränderungen angetrieben werden, warnt jedoch davor, dass die Vermeidung von Rezessionen mit langfristigen Kosten für die wirtschaftliche Dynamik und Widerstandsfähigkeit verbunden ist.
Ökonomen weisen Kevin Warshs Behauptung, dass ein KI-getriebener Produktivitätsboom Raum für erhebliche Zinssenkungen schaffen werde, weitgehend zurück. Eine Umfrage der Financial Times zeigt, dass die meisten Ökonomen davon ausgehen, dass die Auswirkungen der KI auf die Inflation und die Kreditkosten in den nächsten zwei Jahren minimal sein werden. Warsh, Donald Trumps Kandidat für den Vorsitz der Federal Reserve, stößt mit seinen Ansichten zur Zinspolitik und zum Bilanzabbau auf Skepsis, da Bedenken bestehen, wie sich seine widersprüchlichen dovish/hawkish-Positionen in der tatsächlichen Führung der Fed niederschlagen würden.

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